50 Jahre HEKUMA: Deutsche Ingenieurskunst made in Hallbergmoos

Als Spezialist für Hochleistungsautomation in der Kunststoffindustrie bereichert die HEKUMA GmbH seit 1974 nicht nur Kunden mit Produktionsanlagen und Automatisierungslösungen, sondern auch indirekt Endverbraucher mit Nassrasierern, Spritzen, Kontaktlinsen und anderen Konsumgütern. Im Jahr 2021 wurde das Unternehmen von der Dürr-Group aufgekauft und agiert seitdem noch vernetzter, um internationalen Kunden ganzheitliche Automatisierungslösungen bieten zu können. Wir haben einen Blick hinter die Kulissen geworfen.

Innovation und Effizienz für Mobility, Pharma & Medtech sowie Consumer Goods

Dort, wo im Bereich von Spritzguss- und Montageprozessen hohe Qualität, komplexe Fertigungsanforderungen und hohem Output kombiniert werden müssen, kommen die Automatisierungsexperten von HEKUMA ins Spiel. Seit 1974 erstellt das Unternehmen Automatisierungslösungen für die Kunststoffindustrie. In den Branchen Mobility, Medtech & Pharma sowie Konsumgüter werden mit den Anlagen der HEKUMA GmbH weltweit bis zu 770 Millionen Produkte im Jahr produziert. Darunter Pipetten, Spritzen, Stecker für Autos aber auch Teile für elektrische Zahnbürsten und Systemrasierer.

In der HEKUMA-Produktionshalle werden die Anlagen aufgebaut und getestet, bevor sie an Kunden geliefert werden.

Ihren Ursprung haben all diese Produkte damit eigentlich in den Hallen der HEKUMA GmbH in Hallbergmoos. Dort verbindet die HEKUMA GmbH Anlagenteile, Werkzeuge, Spritzgussmaschinen und Know-how so, dass individuelle Automatisierungslösungen entstehen. „Vor allem in Bereichen wie Medtech & Pharma kommt es auf Geschwindigkeit und Präzision an. Unsere Kunden produzieren wichtige Verbrauchsprodukte für Krankenhäuser, Arztpraxen und Labore in aller Welt. Spätestens seit der Corona-Pandemie ist das Bewusstsein für die schnelle und kurzfristige Lieferbarkeit dieser Güter gestiegen. Wir verbessern die Produktionsabläufe der Produzenten und liefern entsprechende Lösungen, damit andere Firmen dem rasant wachsenden Bedarf gerecht werden“, sagt Markus Schmidt, Geschäftsführer der HEKUMA GmbH.

Markus Schmidt, Geschäftsführer der HEKUMA GmbH.

Vertreiben, entwickeln, montieren und warten durch Netzwerk und Know-how

Der Erfolg gibt HEKUMA recht: Im Juli 2021 hat der Dürr-Konzern das Unternehmen erworben. Als Teil der teamtechnik Group innerhalb des Konzerns bildet HEKUMA gemeinsam mit BBS Automation, Kahle und teamtechnik die „Production Automation“-Unit des weltweit agierenden Konzerns. „Wir bauen, vertreiben und verkaufen automatisierte Produktionsanlagen. Der Ankauf durch den Dürr-Konzern hat unser Netzwerk an Partnerunternehmen deutlich vergrößert. Wir können nun weltweit auf mehr Kapazitäten und Ressourcen zugreifen. Dadurch können wir unseren Kunden schnelle Lösungen und exzellente Wartung garantieren“, sagt Schmidt.

Die Anforderungen seit der Gründung des Unternehmens seien stetig gewachsen und sehr vielfältig geworden. Heute reiche es, wenn ein Kunde mit einer Idee an die HEKUMA GmbH herantritt. „Früher haben wir CD-Boxen produziert. Heute ist unser Geschäft auf Massenproduktion ausgerichtet. Wir setzen Konzepte um, liefern die Spritzgussmaschine und das Werkzeug mit und befähigen Unternehmen jeder Größe, Prozesse zu automatisieren. Sie brauchen lediglich die Idee, was sie produzieren möchten. Wir liefern die entsprechende Automatisierungslösung“, erklärt Schmidt. Die Anlagen fügen die Experten von HEKUMA zunächst in den eigenen Hallen in Hallbergmoos zusammen. Anschließend werden sie ebendort getestet, bevor sie an die internationale Kundschaft versandt werden.

Investieren in die Zukunft: Forschung, Entwicklung und 15.500 Quadratmeter in Hallbergmoos

Um in Zukunft weiterhin wettbewerbsfähig zu sein, setzt die HEKUMA GmbH auf Forschung und Entwicklung. „Langfristig möchten wir ein Komplettanbieter sein, der nicht nur die Lösungen anbietet, sondern auch das Werkzeug. Wir suchen daher immer nach neuen Talenten und Möglichkeiten, unsere Expertise und das Geschäft sinnvoll zu erweitern“, erklärt Schmidt. Eine diese Investitionen war der Bau einer neuen Firmenzentrale mit 11.000 Quadratmetern Produktionsfläche und 4.500 Quadratmetern Bürofläche im Munich Airport Business Park (MABP) in Hallbergmoos. Das Gebäude wartet mit modernen Produktionshallen, Büros, einer Kita in unmittelbarer Nähe und Photovoltaikanlagen auf dem Dach auf. Aktuell arbeiten 220 Mitarbeiter am flughafennahen Standort. Schmidt: „Trotz internationaler Arbeit ist uns die lokale Verwurzelung sehr wichtig. Der Bau unserer Firmenzentrale in Hallbergmoos war ein Meilenstein für uns. Seitdem arbeiten wir sehr eng mit der Gemeinde Hallbergmoos zusammen.“

Familienfreundliches Arbeiten in Hallbergmoos

Die Zufriedenheit seiner Mitarbeiter liegt HEKUMA sehr am Herzen. In der Firmenzentrale finden sie neben einer subventionierten Kantine mit Mittagessen einen Fitnessraum, kostenlosen Kaffee und weitere Benefits vor. Schmidt: „Jeder Angestellte hat zudem die Möglichkeit sich weiterzubilden und unternehmensintern in den Bereich einzusteigen, der ihn oder sie am meisten interessiert. Hier finden sie den Raum, sich zu entfalten.“ Dasselbe gilt für die mobile Arbeit. Die Richtlinien des Unternehmens erlauben den Mitarbeitern von überall in der Welt zu arbeiten. „Trotz unserer Größe mit 220 Mitarbeitern verfügen wir über ein familiäres Klima, in dem sich unsere Mitarbeiter wohlfühlen“, freut sich Schmidt. Im September feiert das Unternehmen in Hallbergmoos mit allen Mitarbeitern und deren Familien 50-jähriges Jubiläum. Der Nährboden für mindestens 50 weitere erfolgreiche Jahre ist gelegt.

Bildmaterial (c) HEKUMA GmbH

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